Neue Steine in Goldschmuck

Vielleicht ist der Schmuckstein im Goldschmuck nicht mehr schön anzusehen oder aber man möchte eine farbliche Veränderung herbeiführen – es gibt mehrere Gründe, warum man neue Steine in Goldschmuck einsetzen kann. Und wer den Gang zum Juwelier scheut, der darf sich getrost selbst an dieser handwerklichen Kleinarbeit versuchen. Die richtigen Arbeitsutensilien sind dabei jedoch obligatorisch ebenso wie das Einhalten einer konkreten Arbeitsanweisung.

Werkzeuge und Arbeitsmaterialien für den Steinaustausch

Mit dem, was der Werkzeugschrank zuhause hergibt, ist es nicht ratsam, einen Schmucksteinaustausch zu versuchen. Denn es braucht schon deutlich präzisere Werkzeuge, die man entweder im Fachgeschäft für Goldschmiedebedarf oder aber in einem gut sortierten Bastelgeschäft findet:

  • Lösungsmittel für Goldkleber
  • zwei Schmuckzangen
  • eine kleine Feile
  • Goldkleber
  • neuer Schmuckstein
  • Wattestäbchen

Schmucksteinaustausch leicht gemacht

Um einen Stein im Goldschmuck auszutauschen, braucht es kein besonderes Können, sondern lediglich ein gewisses Bastelgeschick und schon kann der Traum vom neuen Stein in Eigenarbeit Wirklichkeit werden:

  1. Lösungsmittel für Goldkleber um den Stein herum auftragen
  2. mit kleinem Schlitzschraubenzieher Stein aus der Verankerung heben
  3. Steinlücke mit kleiner Feile bearbeiten, um Kleberreste zu entfernen
  4. Reinigung der Steinhöhle mit Alkohol zum Entfetten
  5. Schmuckstück mit der Schmuckzange aufnehmen
  6. kleinen Tropfen Goldkleber in die Steinhöhle eingeben
  7. neuen Schmuckstein mit der zweiten Schmuckzange anheben und in die vorgesehene Öffnung einbringen
  8. überschüssigen und übergelaufenen Goldkleber mit Wattestäbchen und Wasser sofort entfernen
  9. Schmuckstück gut trocknen lassen

Obwohl die Vorgehensweise mit oben genannten Materialien sich als beste Lösung etabliert hat, lassen sich manche Utensilien auch ersetzen. Mit äußerster Vorsicht kann man statt der Schmuckzangen zum Beispiel auch zwei Pinzetten verwenden. Und auch für den Schmuckkleber gibt es einen, wenn auch minderwertigen, Ersatz, nämlich in Form von Sekundenkleber.