Holzrahmen altern lassen

Um einen Holzrahmen auf alt zu trimmen, gibt es verschiedene Möglichkeiten. Welche davon am besten geeignet ist, das muss jeder für sich entscheiden. So könnten unter anderem die Methode des

  • Shabby Chic,
  • des Krakelierens
  • des Reisslacks,
  • der Heißluftpistole oder
  • des Beizens

angewendet werden. Die Methoden sollen im Folgenden kurz vorgestellt werden.

Shabby Chic und Krakelieren: Die Klassiker

Zu den Klassikern beim Antik-Look erstellen von neueren Holzbilderrahmen zählen die beiden Methoden Shabby Chic und Krakelieren. Der Shabby Chic wird vorwiegend bei Weichholz eingesetzt, welches weder gelaugt, noch geschliffen oder gewaschen werden kann. Hierbei wird Lack oder Lasur in der Farbe Weiß eingesetzt. Damit wird der Holzrahmen gestrichen, anschließend werden die Kanten und Ecken leicht angeschliffen. Es entsteht in der Folge eine alte Patina.

Die Variante des Krakelierens funktioniert mit einem speziellen Krakelierlack, der im Bastelgeschäft zu finden sein dürfte. Hierbei werden mehrere Farbschichten auf den Holzrahmen aufgetragen. Da sich die Farbschichten aber miteinander nicht vertragen, platzt die obere Schicht auf, so dass Risse entstehen und damit der gewünschte Antik-Look.

Weitere Techniken zum Altern von Holz

Der Reisslack ist die einfachere Variante des Krakelierens, da es seine Aufgabe ist, Risse zu bilden, die eine alt aussehende Oberfläche ergeben. Mit der Heißluftpistole kann der Rahmen zudem so lange bearbeitet werden, bis sich durch die Hitze mehrere Blasen darauf gebildet haben und auch einige Verfärbungen entstanden sind. Sinnvoll ist dies vor allem bei lackierten Oberflächen.

Mit transparentem Abbeizer kann die lackierte Oberfläche ebenfalls aufgebrochen werden und es entsteht der gewünschte Antik-Look. Alternativ dazu kann auch eine Lauge verwendet werden. Wichtig ist, dass das Resultat nach dem Trocknen noch einmal mit Klarlack überstrichen wird, um einen ausreichenden Schutz für das Holz zu bilden.