Fehlstellen am Stein ausfüllen

Im Laufe der Jahre kann es immer wieder einmal dazu kommen, dass an Steinen Stellen fehlen, die aufgefüllt werden müssen. Dafür sind einige Arbeitsschritte vonnöten, die für die Sanierung erforderlich sind. Doch zunächst muss erst einmal das Material der Steine näher in Augenschein genommen werden und auch inwieweit der Schaden vorhanden ist, bevor mit den einzelnen Arbeitsschritten begonnen werden kann. Anschließend können die Arbeiten beginnen und die Fehlstellen am Stein ausgefüllt werden.

Werkzeuge, Hilfsmittel und Materialien

Zum Ausfüllen von Steinen werden diverse Werkzeuge und Hilfsmittel benötigt, die die Arbeiten wesentlich erleichtern werden. Dazu zählen

  • Stahlbürste,
  • Meißel,
  • elektrischer Trennschleifer,
  • Winkel und
  • Edelstahlschrauben.

Des Weiteren wird noch Mörtel benötigt, um die Fehlstellen ausfüllen zu können.

Die einzelnen Arbeitsschritte

Zunächst müssen die betroffenen Steine gesäubert werden, worauf sich oftmals Ausblühungen, Moos und Schmutz abgelagert haben oder wenn diese noch von Zement- und Kalkleim verunreinigt sind. Mit einer Stahlbürste lassen sich diese Verunreinigungen entfernen, wobei sie einfach weggeschrubbt werden. Befinden sich noch lose Teile am Stein, so werden sie abgemeißelt.

Damit die Ränder begradigt werden können, wird ein elektrischer Trennschleifer eingesetzt. Beim zweiten Arbeitsschritt werden die Kanten mit verschraubten Winkeln geschützt. Bei kleineren Fehlstellen ist eine Auffütterung ausreichend, bei größeren hingegen sollte eine Schalung genutzt werden, was insbesondere bei Steinstufen sinnvoll ist.

Mit rostfreien Edelstahlschrauben werden tiefere Fehlstellen armiert, die schräg montiert werden. Als Material hat sich in der Praxis Zementmörtel bewährt, der vor allen Dingen leicht zu verarbeiten und gleichzeitig kostengünstig ist. Allerdings schwindet dieser Mörtel beim Trocknen, weshalb er auch dicker aufgetragen werden sollte.

Ein Epoxidharzmörtel oder eine Kunststoffvergütung hingegen ist bei dünneren Schichten zu empfehlen. Der Epoxidharzmörtel ist allerdings nicht als preiswert zu bezeichnen und muss von der Temperatur abhängig verarbeitet werden. Vorteilhaft bei diesem Mörtel ist seine gute mechanische Belastbarkeit und seine extrem schnelle Härtung. Kanten können damit perfekt modelliert werden.