Teile selbst vergolden

Sollen antike Möbel wieder in einem neuen Glanz erstrahlen, so können dafür einzelne Teile vergoldet werden. Dafür muss allerdings einige Zeit eingeplant werden und ebenso sollte man über etwas Geschick verfügen. Mit Blattgold können dabei neue Akzente auf dem Möbelstück gesetzt werden.

Arbeitsmaterialien und Werkzeuge

Damit antike Möbel vergoldet werden können, werden einige Dinge benötigt. So sollten im Vorfeld

  • Ablaugmittel,
  • Schleifpapier,
  • feine Spachtelmasse,
  • Grundierung,
  • Klarlack,
  • Blattgold und
  • ein Baumwolltuch

besorgt werden.

Antike Möbel und Teile selbst vergolden

Zunächst muss die Oberfläche von altem Öl oder Lack befreit werden. Das Ablaugmittel wird entsprechend der Herstelleranleitung aufgetragen. Sind kleinere Löcher oder Risse vorhanden, so werden diese mit dem Feinspachtel verschlossen. Anschließend wird die gesamte Oberfläche erst mit grobem und dann mit feinem Schmirgelpapier glatt geschliffen.

Nun kann die Oberfläche grundiert werden. Hierbei sollte die Grundierung entsprechend dem Blattgold vorgenommen werden, diese kann auf Klarlack oder Ölbasis aufgetragen werden, worauf dann die Goldblättchen verteilt werden. Die Grundierung muss dabei noch feucht sein. Mit einem Tuch oder einem Pinsel wird die Goldschicht nun angedrückt.

Vor dem Vergolden der einzelnen Flächen kann auch eine spezielle Anlegemilch aufgetragen werden, diese wird in Bastelgeschäften angeboten. Allerdings muss die Milch erst gut einwirken, bevor mit dem Vergolden begonnen werden kann. Das Blattgold kann glatt oder genauso faltig aufgelegt werden, hierbei sind der eigene Geschmack und das zu behandelnde Möbelstück entscheidend.

Nachdem alles gut getrocknet ist, wird die Oberfläche mit dem Klarlack versiegelt. Soll eine gealterte Optik entstehen, kann vor dem Klarlack noch ein Krakelier-Lack aufgetragen werden, dadurch wird das Gold zum Reißen gebracht.