Defekte Zündspule wechseln

Ob Oldtimer oder Youngtimer, kein Auto lässt sich ohne eine Zündspule fahren. Eine defekte Zündspule muss gewechselt werden. Der Wechsel einer Zündspule ist mit etwas Geschick nicht schwer, selbst Laien wird diese Reparatur gelingen. Einige Arbeitsschritte müssen dabei durchgeführt werden, die jedoch nicht mit einem großen Zeitaufwand verbunden sind, sondern nur einige Minuten beanspruchen.

Arbeitsmaterialien und Werkzeuge

Zunächst muss natürlich eine neue Zündspule für den Oldtimer ausfindig gemacht werden. Hierfür kann man sich beispielsweise bei den Sammlerbörsen einmal näher umsehen und wird mit Sicherheit fündig werden. In der Regel sind auch die Zündkerzen in die Jahre gekommen und beim Wechsel der Zündspule sollten diese am besten gleich mit ausgewechselt werden.

Denn von den einzelnen Zündkerzen verändert sich im Laufe der Jahre der Widerstand, was sich auf die Leistung der Zündspule auswirkt und schlussendlich wird dadurch deren Lebensdauer verkürzt. Meistens wird beim Wechsel der Zündspule bei Oldtimern lediglich standardmäßiges Werkzeug und der bekannte Knarrenkasten verwendet.

Zündspule auswechseln

Bevor es an den Ausbau der alten Zündspule geht, sollte die Batterie des Fahrzeugs abgeklemmt werden. Wer das erste Mal eine Zündspule wechselt, sollte sich am besten notieren, welcher Stecker später wieder in welche Verbindung kommt.

Jetzt können alle Stecker und Verbindungen mit dem notwendigen Werkzeug gelöst werden. Sitzen Verbindungen sehr fest oder sind angerostet, dann sollten diese nicht mit roher Gewalt gelöst werden. Hier kann eine Rostlösung weiter helfen, die auf die betreffenden Teile aufgesprüht wird.

Jetzt kann die neue Zündspule eingesetzt und wieder an den Schraubverbindungen befestigt werden. Dann werden alle Steckverbindungen verbunden. Die Steckverbindungen sollten noch einmal auf ihre Richtigkeit und Sitz überprüft werden und anschließend kann die Batterie angeklemmt werden.