Kühlerdichtheit prüfen

Um die Dichtheit des Kühlers bei Oldtimern zu überprüfen, muss nicht immer gleich die Fachwerkstatt aufgesucht werden. Denn gerade die Oldtimer sind beliebte Objekte für den Bastler, der hier sehr viel selbst machen kann. Besonders nach einer längeren Nichtnutzung und Standzeit des Oldtimers sollte eine Prüfung des Kühlers erfolgen. In der eigenen Werkstatt kann schnell eine stationäre Prüfung vorgenommen werden.

Was wird für die Dichtheit von Oldtimer Kühlern benötigt?

Damit in der eigenen Werkstatt die Dichtheit des Kühlers bei einem Oldtimer überprüft werden kann, wird ein so genannter Kühlerdiagnose-Werkzeugsatz benötigt. Im Fachhandel kann dieser käuflich erworben werden. Es gibt unterschiedliche Verschlüsse für die Kühler, hier muss der jeweils passende für den eigenen Oldtimer ausgewählt werden. Dieser wird dann anstatt des originalen Verschlusses aufgesetzt.

Überprüfung des Kühlers

Nun kann die eigentliche Arbeit beginnen, die sehr einfach ist. An den Verschluss des Kühlers wird die Handpumpe angeflanscht, die über eine Diagnose-Skala verfügt. Jetzt kann in den Kühler der Druck per Hand gepumpt werden. Die Skala zeigt auf, inwieweit der Kühler noch dicht ist oder auch nicht. Der Kühler ist nicht defekt, solange sich die Nadel noch im grünen Bereich befindet.

Ein Leck im Kühler ist dann vorhanden, wenn sich die Nadel im roten Bereich befindet. Dann sollte er so schnell wie möglich instand gesetzt werden oder notfalls sollte ein Austausch vorgenommen werden. Sinkt die Nadel in den roten Bereich ab und der Oldtimer wird weiter gefahren, so kann es zu einem Verlust der Kühlflüssigkeit kommen. Das wiederum hat zur Folge, dass der Motor stark überhitzt wird.