Motorpflege

Das A und O bei der Motorpflege von Oldtimern ist natürlich das Öl und heute finden moderne Motoröle, die wesentlich qualitativer sind, als die einstigen Einbereichsöle ihre Verwendung. Allerdings sollte man bei Oldtimern hier Vorsicht walten lassen. Denn nur selten vertragen die alten Motoren die Additive von kostenintensiven Synthetikölen.

Außerdem werden von den Zusätzen die Dichtungen angegriffen. Viele Besitzer von alten Fahrzeugen bevorzugen hingegen das preiswerte Baumarktöl. Doch auch hier sollte der jährliche Ölwechsel vorgenommen werden und zwar unabhängig davon, wie oft der Oldtimer gefahren wird. Ebenfalls sollte dabei nicht der Wechsel des Ölfilters vergessen werden.

Abgasuntersuchung bei Oldtimern

Auch die Abgasuntersuchung bei Oldtimern ist ein wichtiger Aspekt für die Motorpflege. Sie wird vorwiegend auf den Kohlenmonoxid-Werten durchgeführt. Mit dem CO-Wert wird die Kraftstoffsättigung ermittelt. Ein erhöhter CO-Wert entsteht, wenn die Verbrennung im Motor übersättigt ist.

Ebenfalls werden bei der Abgasuntersuchung die Kohlendioxidwerte und die Stickstoffwerte, kurz als NOX bezeichnet, geprüft. Der Anteil von CO in den Abgasen gibt Aufschluss über das Gemisch von Kraftstoff und Luft. Bei jedem Fahrzeug ist ein spezifischer CO-Wert vorgegeben, der üblicherweise zwischen 0,5 und 3,5 Prozent beträgt, der auch nicht die vom Gesetzgeber vorgeschriebene Grenze überschreiten darf.

Zündkerzen und Luftfilter bei Oldtimern

Des Weiteren spielen die Zündkerzen bei der Motorpflege von Oldtimern eine wichtige Rolle. Sie sollten bei schlechtem Zustand ausgetauscht werden. Bei der Kontrolle der Kerzen kann man sich gleichzeitig einen Überblick verschaffen, ob der Motor noch richtig eingestellt ist. Oftmals müssen auch die Zündkontakte neu eingestellt werden.

Eine Reinigung des Luftfilters sollte dann vorgenommen werden, wenn dieser wirklich verschmutzt ist. Etwa alle 3.000 Kilometer sollte der Filter kontrolliert werden.