Felgen pulverbeschichten

Die traditionelle Nasslackierung wird heute immer mehr in den Hintergrund gedrängt und so wird auch die Pulverbeschichtung bei Oldtimern immer öfters angewendet. In der Regel wird dabei der Pulverlack auf die Werkstücke aufgesprüht, die elektrostatisch oder tribostatisch aufgeladen sind. Doch zuvor müssen die Felgen frei von Fetten sein und eventuell vorbehandelt werden mit Rostschutz.

Pulverbeschichtung bei Felgen

Der aufgesprühte Lack muss anschließend eingebrannt werden. Damit der Lack zu einer gleichmäßigen Struktur der Oberfläche verschmelzen kann, muss eine Temperatur von 140 bis 200 Grad Celsius vorhanden sein. Bei der Pulverbeschichtung können unterschiedliche Oberflächen erzeugt werden, die von einer glatten Struktur bis zum Hammerschlag reichen.

Auf der Grundlage von Polyester-, Epoxid- und Polyurethanharzen sind die Pulverlacke aufgebaut. Sehr freundlich zur Umwelt ist die Pulverbeschichtung, denn hier geht fast kein Spritznebel verloren, was auf die elektrostatische Aufladung zurückzuführen ist und vom Pulverlack werden 98 Prozent aufgetragen.

Auf Lösemittel kann bei diesem Verfahren verzichtet werden. Eine auf Dauer widerstandsfähige Oberfläche wird mit dem Einbrennen erzielt. Die Haltbarkeit des Lacks ist durch eine rein mechanische Verklammerung gewährleistet.

Aufrauen der Oberflächen

Von Vorteil ist, wenn die Oberflächen leicht aufgeraut werden, das kann mit Sandstrahlen erreicht werden. Bei Stahl sollten Zunderschichten möglichst entfernt werden. Somit kann die Dicke der Beschichtung stets gleich bleiben. Ebenfalls sind die Pulverlacke sehr genügsam bei der Vorbereitung der Oberflächen.

Es ist vollkommen ausreichend, wenn die zu behandelnden Werkstücke mit Sand gestrahlt sind, sofern mit der groben Flexischeibe bereits ein Schliff vorgenommen wurde. Zum Nachglätten wird eine feine Fächerscheibe mit einer 80er Körnung eingesetzt. Ohne Probleme ist ein Ausschleifen von Rostnarben mit der Fächerscheibe möglich, so kann der Pulverlack optimal verlaufen.