Säure gegen Rost

Insbesondere bei den Karosserien von Oldtimern ist Rost ein altbekanntes Problem, dem der Kampf angesagt werden muss. Trotz der guten Pflege kann es zu Roststellen kommen, da das Fahrzeug den unterschiedlichsten Einflüssen der Umwelt ausgesetzt ist.

Aber auch durch Kratzer oder Steinschlag kann es zur Bildung von Rost kommen. Sofern es sich nur um oberflächlichen ungefährlichen Flugrost handelt, kann dieser einfach abgewischt werden. Sogar mit Säure kann Rost beseitigt werden.

Vorsicht beim Entfernen von Rost mit Säure

Dass Rost entfernt werden muss, ist eigentlich jedem klar. Schließlich rostet nicht nur die obere Schicht, sondern gehen die Schäden immer weiter, bis das ganze Auto sozusagen vor Rost blüht. Solange Wasser und Sauerstoff auf den Oldtimer treffen, wird er weiter vor sich hin rosten.

Im Laufe der Zeit werden dann lediglich noch bröselige luftige Schichten vorhanden sein. Rost kann abgekratzt oder abgebürstet werden, doch ist das vielen oftmals zu umständlich und es wird zu Säuren gegriffen, allerdings sollte man hier ein gewisses Maß an Vorsicht walten lassen. In Essigsäure, Zitronensaft oder sogar in Cola ist Phosphorsäure enthalten. Damit kann der Rost entfernt werden.

Rost mit Säure entfernen

Sogar in den handelsüblichen Rostentfernen sind Säuren enthalten, um den Rost richtig entfernen zu können. Jedoch sollte man dabei bedenken, dass diese Säuren genauso das Material angreifen können. Sobald der Rost entfernt ist, sollten die behandelten Stellen unbedingt gut abgewaschen werden. Anschließend müssen die Stellen noch gut abgetrocknet werden. Somit kann einerseits einer erneuten Rostbildung vorgebeugt und andererseits gleichzeitig das Material geschont werden.